Serfaus: Wo Gemeinschaft lebendig ist

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Dienste & Infrastruktur

Von Abwasser bis Ärztedienst – die Gemeinde Serfaus sorgt gemeinsam mit Partnern für eine verlässliche Infrastruktur im Alltag. Hier finden Sie wichtige Einrichtungen wie Bauhof, Kläranlage, Standesamt, Ortspolizei, Müllentsorgung, Postpartner und medizinische Versorgung im Überblick.

Abteilungen

Die Verwaltung der Gemeinde Serfaus ist in mehrere Fachabteilungen gegliedert. Jede Abteilung erfüllt wichtige Aufgaben im täglichen Gemeindebetrieb – vom Bürgerservice über das Bauamt bis hin zur Kassa oder dem Fundamt. Hier erhalten Sie einen Überblick über alle Zuständigkeiten und Angebote.

Politik & Entscheidungsträger

Alles rund um Bürgermeister, Gemeinderat, Sitzungen, Protokolle und die verschiedenen Ausschüsse, die Serfaus mitgestalten.

© Florian Lechleitner

Regionalentwicklung KLAR! Region Serfaus-Fiss-Ladis

Serfaus setzt Maßstäbe in nachhaltiger Regionalentwicklung: Als Teil der KLAR! Sonnenterrasse gestaltet die Region aktiv Lösungen für die Herausforderungen des Klimawandels – innovativ, verantwortungsvoll und zukunftsorientiert.

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Station 5: Dorfbrunnen
Die großen geschaffelten Holzbrunnen prägten früher das Ortsbild von Serfaus und versorgten Menschen und Vieh mit frischem Wasser. Zugleich waren die acht Dorfbrunnen wichtige Gemeinschaftseinrichtungen und dienten im Brandfall auch der Löschwasserversorgung.
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Station 14: Pfarrkirche
Serfaus wurde um 1300 als Sitz einer Pfarre schriftlich erwähnt. Zur Pfarre zählten über Jahrhunderte auch Fiss, Ladis und See im Paznauntal. Um aus diesen Orten an den kirchlichen Feiertagen den Gottesdienst in Serfaus zu besuchen, musste man weite Wege auf sich nehmen. Laut der ältesten erhaltenen Urkunde im Serfauser Pfarrarchiv aus dem Jahr 1332 befahl der damalige Fürstbischof Albert von Brixen dem Prutzer Pfarrer, er solle persönlich die Bewohner von Fiss und Ladis bei Strafandrohung ermahnen, dass diese an den wichtigsten Feiertagen die Kirche in Serfaus besuchen sollten – und nicht mehr die Pfarrkirche in Prutz.
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Station 13: Wallfahrtskirche
Die Wallfahrtskirche „Unsere Liebe Frau im Walde“ blickt auf eine außergewöhnlich lange Geschichte zurück, die von frühchristlichen über romanische bis zu gotischen Bauteilen reicht. Funde belegen, dass in Serfaus bereits im 5. und 6. Jahrhundert eine der ältesten bekannten Christengemeinden der Region bestand.
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Station 17: Kirchturm
Der freistehende Serfauser Kirchturm ist ein außergewöhnliches Bauwerk mit romanischen und spätgotischen Elementen, dessen Geschichte weit ins Mittelalter zurückreicht. Auch seine Glocken erzählen von einer bewegten Vergangenheit, da sie Kriege, Zerstörung und mehrfache Erneuerungen überstanden haben.
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Station 15: Widum
Der Widum von Serfaus ist ein mittelalterlicher Pfarrhof, dessen heutiger Garten früher als Begräbnisplatz für Verstorbene aus See, Fiss und Ladis diente. Zugleich war der Widum über Jahrhunderte ein bedeutender landwirtschaftlicher und wirtschaftlicher Besitz der Pfarre, wurde mehrfach erneuert und steht heute mit Garten und Salettl unter Denkmalschutz.
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Station 16: Friedhof
Der Serfauser Friedhof wurde nach der Entstehung des Fotos in den Jahren 1964 bis 1967 neu gestaltet und nach Norden erweitert; seither sind nur schmiedeeiserne Grabkreuze erlaubt. Die Grabstätten erinnern nicht nur an die frühere Bedeutung von Serfaus als Begräbnisort auch für See, Fiss und Ladis, sondern spiegeln auch die lange Geschichte und Herkunft vieler Serfauser Familien wider.
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Station 12: Hof St. Zeno
Der Hof St. Zeno, um 1400 erbaut, zählt zu den ältesten erhaltenen Gebäuden in Serfaus und steht beispielhaft für die bäuerliche Lebensweise vergangener Jahrhunderte. Diese war durch Realteilung, beengte Wohn- und Besitzverhältnisse sowie harte landwirtschaftliche Arbeit geprägt, während sich die wirtschaftliche Lage erst ab dem späten 19. und vor allem im 20. Jahrhundert langsam verbesserte.
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Station 11: Zenokapelle
Die Zenokapelle stand ursprünglich am Zenohügel (Zienerbichl). Archäologische Befunde geben Hinweise auf eine spätrömische Nutzung des Zenohügels vom vierten bis zum sechsten Jahrhundert. Bruchstücke von aus Kleinasien importierten Gefäßen wurden in das fünfte Jahrhundert datiert. Knochenfunde deuten auf einen Bestattungsplatz bei der Kapelle aus der Zeit um 1200 hin. Im 13. Jahrhundert wurde nahe der Kapelle die Burg Serfaus errichtet. Eine bauliche oder funktionale Verbindung zwischen Burg und Kapelle wird jedoch nicht vermutet
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Station 10: Hotel Furgler
Das Hotel Furgler verdankt seinen Namen dem 3004 Meter hohen Furgler, der von Serfaus aus erstmals 1906 von dem aus Ischgl stammenden Serfauser Pfarrer Nikolaus Meyer (1862–1945) mit Skiern bestiegen wurde. 1910 entdeckte der Skiclub Innsbruck das Wintersportparadies auf Komperdell. Noch vor dem Ersten Weltkrieg öffnete das Kurbad Obladis sein Hotel für den Wintersport und organisierte die ersten Skikurse. Auch plante die Kurverwaltung bereits 1912, auf der Komperdellalpe oberhalb von Serfaus eine Skihütte für die Gäste zu errichten. Der in diesem Jahr gegründete Skiclub Ladis zählt zu den ältesten in Tirol. Der Erste Weltkrieg und die wirtschaftlich schwierigen Jahre nach dem Krieg brachten den frühen Skitourismus jedoch vorübergehend zum Erliegen. Erst ab den 1920er Jahren setzte eine Aufwärtsentwicklung ein.
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Station 9: Dorfentwicklung
Serfaus hat sich in den vergangenen 170 Jahren von einem kleinen, locker bebauten Dorf zu einem stark verdichteten Siedlungsraum entwickelt. Besonders seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nahm die Zahl der Gebäude deutlich zu und das Ortsgebiet weitete sich stark aus.
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Station 8: Dorfbrand
In der Nacht vom 15. auf den 16. September 1942 zerstörte ein Großbrand das Ortszentrum südlich der beiden Kirchen.
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Station 7: Alte Gasthäuser
Serfauser Wirtshäuser waren schon lange vor dem Wintertourismus wichtige Treffpunkte und Unterkünfte für Reisende, Händler und Handwerker. Mit dem aufkommenden Fremdenverkehr entwickelten sich ab dem späten 19. Jahrhundert zunehmend Bauernhäuser zu Gasthäusern und Beherbergungsbetrieben.